Das Hot-Box-Verfahren wird zur Gestaltung von festen Kernen eingesetzt. Die Bindungsreaktion ist exotherm, was die weitere Aushärtung nach der Entfernung der Wärmequelle unterstützt. Mit dieser Technologie hergestellte Kerne werden für Eisen- und Aluminiumgussteile (Harnstoff-Furfuryl-Harze) und Stahlgussteile (Phenol-Formaldehyd-Harze) verwendet. Die Aushärtung des Harzes erfolgt in einem Kernkasten, der je nach verwendetem Harz auf 150–220°C erhitzt wird. Die Zubereitung der aus Quarzsand, Harz und Härter bestehenden Masse erfolgt vor dem Schießen in den Kernkasten. Die Zeit, die benötigt wird, um die Masse im heißen Kernkasten zu halten, hängt von der Dicke der Kernwand, der Zusammensetzung der Masse und der Art des verwendeten Harzes ab und liegt in der Regel bei einigen bis einigen zehn Sekunden. Dieses Verfahren wird besonders für die Serienproduktion von Kernen empfohlen, bei denen Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Abmessungen und Formen sowie eine ausreichende Festigkeit und Prägung wichtig sind.

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